Die Seychellen Inseln

Alle Inseln auf den Seychellen haben ihren eigenen Reiz, und ihre eigenen Besonderheiten. Naturschutzgebiete gibt es auch auf allen Inseln, viele von ihnen sind zur GĂ€nze zum Naturschutzgebiet erklĂ€rt worden. Eine der Besonderheiten bietet mit großer Wahrscheinlichkeit die Insel Praslin. Auf dieser Insel befindet sich der Nationalpark VallĂ©e de Mai und hier wĂ€chst die grĂ¶ĂŸte Kokosnuss der Welt, die Coco de Mer. Auch sind hier viele endemische Tierarten zu Hause, ebenso viele Pflanzen, die man sonst nirgends auf der Welt findet. Der Nationalpark ist ein Schutzgebiet der UNESCO. Mit dem Auto ist der Park gut erreichbar, da er auf Praslin relativ zentral liegt. Zwar kann man auch mit dem Fahrrad hier hochfahren, doch in diesem Fall sollte man doch sehr gut trainiert sein. 300 Höhenmeter mĂŒssen erstmal ĂŒberwunden werden, ehe man vor den Toren des Nationalparks steht. Auch Praslin verfĂŒgt ĂŒber traumhafte StrĂ€nde, mit schneeweißem Sand. Das Wasser ist kristallklar und angenehm warm. Auch Taucher und Schnorchler finden hier jede Menge Möglichkeiten, um die Unterwasserwelt erkunden zu können. Auch die Buchten auf Praslin strahlen Romantik aus und geben dem Besucher das GefĂŒhl, im Paradies gelandet zu sein. Meeresrauschen und Vogelgezwitscher, der Wind und das Rauschen der PalmenblĂ€tter – das ist alles, was man hier hört. Hier kann man mit sich allein sein, und den Alltag vollkommen hinter sich lassen.

Auch die Buchten auf Praslin strahlen Romantik aus und geben dem Besucher das GefĂŒhl, im Paradies gelandet zu sein. Meeresrauschen und Vogelgezwitscher, der Wind und das Rauschen der PalmenblĂ€tter – das ist alles, was man hier hört. Hier kann man mit sich allein sein, und den Alltag.

Die dritte grĂ¶ĂŸere Insel der Seychellen ist La Digue. Sie gilt als Geheimtipp unter den Touristen. Sicherlich kennt jeder die BilderbĂŒcher, wo man schneeweiße StrĂ€nde, strahlend blauen Himmel sieht, sowie die himmlische Ruhe allein vom Anblick förmlich spĂŒren kann. La Digue ist so eine Bilderbuch-Insel. Unter den grĂ¶ĂŸeren Inseln ist La Digue die ruhigste. Hier gibt es nur einige wenige Autos, eher begegnet man einem Ochsenkarren, oder Leuten, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs sind. La Digue ist ĂŒbrigens eine ziemlich berĂŒhmte Insel. Sie diente schon fĂŒr viele weltbekannte Filme als Drehort, so auch einigen James Bond Filmen. Auch Modefotografen wĂ€hlen die Insel hĂ€ufig fĂŒr ihre Aufnahmen. Keine andere bewohnte Insel hat soviel Charme, wie La Digue. Auf La Digue fĂŒhlt sich niemand, als Fremde. Hier wird jeder gegrĂŒĂŸt, ganz gleich, ob man sich kennt, oder nicht. Auch die Kreolische Bevölkerung ist sehr freundlich und zuvorkommend, hier ist man wirklich herzlich willkommen, egal, woher man kommt.

Staatliche Auflagen verhindern, dass auf den Seychellen der Massentourismus aufkommt. Durch die Auflagen sind nicht nur die jĂ€hrlichen Besucherzahlen, sondern auch die Anzahl der Hotelbetten geregelt. Die Seychellen stehen fĂŒr ExklusivitĂ€t und dementsprechend legt man hier Wert auf einen zahlungskrĂ€ftigen Tourismus. Daraus resultiert auch der Umstand, dass auf den Seychellen Zelten nicht erlaubt ist. Wer nicht gleich ein halbes Vermögen ausgeben möchte, sollte sich am besten nach einer privaten Unterkunft umschauen, denn auch davon gibt es hier genug. Auch, wenn man hier oft auf vermeintlich verlassene StrĂ€nde trifft und sich vollkommen alleine fĂŒhlt, sollte man bedenken, dass auf den Seychellen FKK-Baden nicht erlaubt ist. Auch oben ohne ist nicht gern gesehen, obwohl in manchen Hotelanlagen dies wohl praktiziert wird. Um Schwierigkeiten zu vermeiden, empfiehlt es sich, Badebekleidung zu tragen. Hier herrschen eben andere Sitten, als beispielsweise in Deutschland.

Auf den Seychellen ist es immer warm und sonnig. Der wenige Regen, der hier fĂ€llt, fĂ€llt in der Regel auf MahĂ©, hier auch eher in der Hauptstadt Victoria, als sonst wo. Die Seychellen befinden sich fast direkt am Äquator, deshalb muss man bedenken, dass hier die Sonneneinstrahlung besonders stark ist. Auf ausreichenden Sonnenschutz sollte man also unbedingt achten. Hierzu gehört auf jeden Fall eine Sonnenschutzcreme mit mindestens LSF25. Zudem sollte man sich besser im Schatten aufhalten. Es ist nicht unbedingt die Hitze, die einem hier zu schaffen macht, sondern die Tatsache, dass sich die Seychellen sehr nahe am Äquator befinden. Die Temperaturen halten sich relativ konstant bei angenehmen 28-32°C halten. Da es hier hĂ€ufig etwas windig ist, empfindet man diese Temperaturen eher als sehr angenehm. Auf den Seychellen gibt es drei Jahreszeiten. Zwei Monsunzeiten, und die Zeit dazwischen. In dieser Zeit können die WetterverhĂ€ltnisse zwar unterschiedlich sein, jedoch kann man allgemein sagen, dass es sich hier lohnt in jeder Jahreszeit Urlaub zu machen.


Die Seychellen haben einige Besonderheiten zu bieten, nicht nur, was die Landschaft und die ExklusivitĂ€t hier betrifft. Nicht umsonst werden die Seychellen als das Paradies bezeichnet. WirbelstĂŒrme, giftige Pflanzen und Tiere sind hier praktisch genau so ein Fremdwort, wie Verbrechen. Auch gibt es hier keine tropischen Krankheiten, oder Epidemien. Auf den Seychellen wachsen endemische Pflanzen und ebenso leben hier endemische Tierarten, die unter strengstem Naturschutz stehen. Die Insel Bird  bietet etlichen seltenen Vogelarten ein Zuhause. Hier befinden sich die BrutstĂ€tten vieler dieser Vögel. Die BrutstĂ€tten sind fĂŒr Touristen nicht betretbar, nur einige wenige Menschen haben hier Zutritt, dies sind meist Wissenschaftler, die die Population und die LebensrĂ€ume der hier lebenden Vögel studieren. Auf vielen der Insel sind jedoch die Vögel sehr gut zu beobachten. Ebenso auch die Riesenlandschildkröten Kolonien, die hier weltweit einmalig sind. Auf der Insel Bird ist man praktisch gezwungen, ĂŒber Nacht zu bleiben, da das Flugzeug nur einmal am Tag hier landet. Mit einigen Überraschungen muss hier der Gast allerdings rechnen. Es gibt hier nur 25 Bungalows, die jedoch nicht mit einer Klimaanlage ausgestattet sind. Dies ist allerdings wegen der einzigartigen Bauweise der Bungalows auch nicht nötig. Die Fenster der UnterkĂŒnfte haben keine Fensterscheiben, jedoch RolllĂ€den die man vor Einbruch der Dunkelheit schließen sollte. Andernfalls ist an Nachtruhe nicht zu denken. Viele der Vögel hier sind nicht nur zutraulich, sondern auch ziemlich neugierig. So kann es schon mal vorkommen, wenn man die RolllĂ€den nicht rechtzeitig schließt, dass man an SpĂ€tnachmittag gefiederten Besuch bekommt.


Die Riesenlandschildkröten gelten weltweit zu den bedrohten Tierarten. Die weltweit grĂ¶ĂŸte Riesenlandschildkröten Kolonie befindet sich auf den Seychellen, hier auf dem Aldabra-Atoll. Hier leben 150.000 Exemplare dieser Tiere. Nicht nur Aldabra, auch viele der anderen, kleineren, und vor allem nicht bewohnbare Inseln auf den Seychellen zeigen sich in ihrer ursprĂŒnglichen Gestalt. Die Natur ist hier unberĂŒhrt. Auch die Unterwasserwelt ist hier praktisch unberĂŒhrt. Wer sich auf eine Unterwassertour begibt, dem öffnet sich eine Welt, wie man es nicht vermuten wĂŒrde. Das farbenfrohe Leben unter der WasseroberflĂ€che ist nicht nur faszinierend, es ist mitunter auch einmalig und einzigartig. Das Aldabra-Atoll ist im Jahre 1982 von der UNESCO zum Weltnaturerbe ernannt worden. Das Atoll hat sich vor etwa 125.000 Jahren aus Korallenkalk entwickelt, als Grundlage dient ein versunkener Vulkan, rund 1000 Meter unter der MeeresoberflĂ€che. Ebbe und Flut zeigen das Atoll in zwei verschiedenen Formen. Bei Ebbe sind die pilzförmig aus dem Meer ragende Korallenformationen deutlich zu erkennen. Sie sehen aus, wie Skulpturen.

Das Aldabra-Atoll bietet gerade wegen seiner UnberĂŒhrtheit vielen Tieren und Pflanzen Lebensraum. Die meisten dieser Tiere und Pflanzen sind sonst nirgends auf der Welt auffindbar. Dasselbe gilt natĂŒrlich auch fĂŒr viele der anderen Inseln der Seychellen.


Die Ein- und Ausfuhr von Pflanzen ist streng geregelt. In der Regel ist es eigentlich vollkommen verboten, bis auf einiger wenigen Ausnahmen. So ist zum Beispiel die Ausfuhr der Riesen-Kokosnuss zwar erlaubt, die bedarf jedoch einer speziellen Erlaubnis, die man beim Kauf bekommt. Auf beinahe allen Inseln der Seychellen ist das Trinkwasser knapp, bzw. ist schlichtweg nicht vorhanden. Gesundes Trinkwasser ist jedoch in Kanistern, oder in Flaschen erhÀltlich.

Der Tourismus auf den Seychellen ist ein bedeutender Wirtschaftszweig. Aus ihm stammen die meisten Einnahmen des Landes. Etwas ĂŒber 30% der Bevölkerung ist in der Tourismus-Branche beschĂ€ftigt. Damit jedoch die Inseln nicht von Touristen ĂŒberrannt werden, werden die Übernachtungen, sowie die Besucherzahlen streng kontrolliert und stark begrenzt. So lĂ€sst sich auch die KriminalitĂ€tsrate sehr niedrig halten, obwohl hier meist reiche Touristen ihren Urlaub verbringen. Die Insel FrĂ©gate ist einer der Inseln, wo man praktisch nur auf Manager, Politiker und andere Prominenz trifft. Auf der gesamten Insel befindet sich eine einzige Hotelanlage, so wird den GĂ€sten maximale PrivatsphĂ€re geboten. Wer hier Urlaub macht, kann dem Alltag wirklich 100% entkommen. Hier kann man mit sich allein sein, oder zusammen mit anderen, gleichgestellten, bzw. gleichgesinnten GĂ€sten eine Partie Golf spielen.

Die bewohnten Inseln sind untereinander sehr gut erreichbar. Dies ist auch eine nicht unwichtige Voraussetzung fĂŒr die medizinische Versorgung etc. Der Tsunami, am 26. Dezember 2004 hat auch die Seychellen erreicht und richtete große SchĂ€den an. Einige diese SchĂ€den sind leider auch noch bis Heute zu sehen, stellen aber fĂŒr einen unbeschwerten Aufenthalt keine BeeintrĂ€chtigung dar. Auch die Bevölkerung zeigt sich nicht nur freundlich, sondern auch sehr offen gegenĂŒber den Touristen. Diese Offenheit und Freundlichkeit wird jedoch auch von den Touristen erwartet. Öffentliche Diskussionen und Streitereien sind hier ebenso fehl am Platze, wie Ignoranz. Die Einheimischen grĂŒĂŸen jeden sehr freundlich, egal, ob man hier lebt, oder nur den Urlaub hier verbringt. ZurĂŒck zu grĂŒĂŸen sollte also eine SelbstverstĂ€ndlichkeit darstellen.

FĂŒr viele Touristen stellt sich auch die Frage, ob man einen Mietwagen anschaffen sollte. Nun, auf MahĂ© kann es sich lohnen, auf den anderen Inseln ist man besser zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs. Kleiner Tipp: Obwohl auf den Seychellen kaum Verbrechen gibt, sollte man das Fahrrad trotzdem unbedingt abschließen. Gelegenheit macht den Dieb, dieser Spruch hat hier leider auch so seine GĂŒltigkeit. Wer nicht unbedingt zu Fuß unterwegs sein möchte, kann sich auch ein Ochsentaxi nehmen. Die Seychellen bieten viele Möglichkeiten der Fortbewegung, man sollte jedoch bedenken, auf den meisten Inseln gibt es einfach keine Autos, bzw. nur einige wenige. Wenn man sich einen Wagen mietet, sollte man darauf achten, dass auf den Seychellen Linksverkehr herrscht.